Axel Freudenberger

BETONBLUME

Mit „Betonblume“ legt der Frankfurter Jazz-Gitarrist mit Fingerstyle-Technik an der akustischen Gitarre sein mittlerweile viertes eigenes Album mit abermals fast ausschließlich eigenen Kompositionen vor. Er knüpft dabei an das Konzept früherer Alben an: Leise Töne, schöne Melodien, offene Arrangements mit viel Improvisationsspielraum, unterschiedliche kleine Besetzungen von Solo-Gitarre über das Duo mit Klarinette oder Saxophon bis zum Trio mit Vocals und Klarinette. Über sein letztes Album „Monsoon“ urteilte etwa das amtliche Fachmagazin Akustik-Gitarre: „Wunderschön, inspiriert, gleichermaßen offen wie intim“.
Die mit der akustischen Stahlsaiten-Gitarre eingespielten vier Solo-Stücke reflektieren das solide und virtuose spieltechnische Vermögen: perkussive Slaps, Tapping und Flageoletts kommen etwa neben den traditionellen Fingerstyle-Techniken zum Einsatz, ohne jedoch zum Selbstzweck zu werden.
Bei den kammermusikalischen Aufnahmen in sehr kleinen Besetzungen mit weiteren Musikern liefert die Gitarrenbegleitung in unaufdringlicher, einfühlsamer Weise den Hintergrund, vor dem sich Klarinette, Saxophon und Stimme frei entfalten können. Christian Müntz an der Klarinette und David Aguiar am Tenorsaxophon waren bereits auf früheren Alben zu hören, Sängerin Shirin Gibbs bislang noch nicht.
Das Album enthält neun neue Kompositionen Freudenbergers und zwei Arrangements von Folksongs.

Hörbeispiel folgt

FM 301114

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