Axel Freudenberger

MONSOON

Akustische Gitarre, dazu, in verschiedenen Besetzungen, Klarinette, Tenor-Saxophon und Perkussion: Axel Freudenbergers viertes Album mit ausschließlich eigenen Kompositionen adressiert abermals das kammermusikalische Klangbild. Improvisierte Musik auf einem Gerüst von melodiösen Themen, irgendwo im Niemandsland zwischen Folk und Jazz, arrangiert im Hinblick auf die möglichst uneingeschränkte musikalische Kommunikation der Musiker - das ist das Konzept.
Das Album entstand zu einem Teil in Bangkok, bei einem fast halbjährigen Aufenthalt Freudenbergers in der thailändischen Metropole. Freudenberger komponierte einige der Titel dort und spielte sie vor Ort auch gleich ein. Der thailändische Tenor-Saxophonist Pisut Pratheepasena und der thailändische Perkussionist Satitporn Somphong (beide unterrichten an der Jazz-Fakultät der Silpakorn University in Bangkok) bilden bei drei der insgesamt elf Stücke mit Freudenberger (hier an der Stahlsaiten-Gitarre) ein Weltmusik-Trio, bei dem europäischer und asiatischer Jazz verschmelzen. Einer der Titel, Ode to Krung Thep, ist folgerichtig auch eine Huldigung an Bangkok.
Die im Duo mit dem Klarinettisten Christian Müntz eingespielten vier Titel des Albums schreiben die bereits beim ersten Album „Kinderspiel“ begonnene und beim Album „La Maison d’Yvonne“ fortgesetzte, langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit der zwei Frankfurter Musiker fort. Die Zeitschrift Akustik-Gitarre konstatierte dazu: „Die Instrumente der beiden Musiker greifen wie Zahnräder ineinander“. Freudenberger spielt hier die Nylonsaiten-Gitarre, wie auch bei den vier Solo-Titeln des Albums.

Hörbeispiel folgt

FM 300813

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